Wie viel Fleisch ein Gast beim BBQ isst
Beim BBQ-Catering rechnen Sie mit 250 bis 350 Gramm Fleisch je Gast. Diese Spanne nennt die Glüxgefühl GmbH aus Berlin für das Grillformat, je nach Mix aus Wurst, Steak, Geflügel und vegetarischen Stücken. Bei einem gemischten Buffet mit Beilagen sind es dagegen nur 150 bis 200 Gramm. Am Grillstand greifen Gäste also deutlich öfter zu.
Ein Händler für Grillzubehör nennt für private Feiern ähnliche Werte. Grillfürst rechnet mit 250 bis 300 Gramm für normale Esser und mit 350 bis 450 Gramm für gute Esser. Kinder kommen dort mit 100 bis 150 Gramm aus.
Ein Beispiel: Zu Ihrem Sommerfest kommen 60 Erwachsene und 20 Kinder. Die Erwachsenen brauchen bei 250 bis 350 Gramm zwischen 15 und 21 Kilogramm, die Kinder bei 100 bis 150 Gramm zwischen 2 und 3 Kilogramm. Zusammen sind das 17 bis 24 Kilogramm Fleisch für 80 Gäste.
Was Beilagen und Getränke je Person brauchen
Die Beilagen reichen von 50 bis 80 Gramm Sauce oder Dip bis zu 150 bis 250 Gramm Salat je Person. Dazu kommen nach den Richtwerten von Grillfürst 100 bis 150 Gramm Brot, 100 bis 200 Gramm Grillgemüse und 1,5 bis 2 Liter Getränke, bei Hitze mehr. Diese Werte gelten für private Grillfeiern und dienen hier als Anhaltspunkt für Ihre Gespräche mit dem Grillservice.
| Beilage | Menge je Person |
|---|---|
| Salat | 150 bis 250 Gramm |
| Brot oder Baguette | 100 bis 150 Gramm |
| Grillgemüse | 100 bis 200 Gramm |
| Saucen und Dips | 50 bis 80 Gramm |
| Getränke | 1,5 bis 2 Liter, bei Hitze mehr |
Je mehr sättigende Beilagen auf dem Tisch stehen, desto weniger Fleisch essen Ihre Gäste. Ein Grillservice mit Kartoffelsalat, Brot und Grillgemüse kommt deshalb mit weniger Fleisch aus als ein reiner Fleischstand. Wie Sie die Gesamtmenge für Ihre Gästezahl ausrechnen, zeigt der Artikel zur Buffet- und Fingerfood-Menge pro Person.
Wie lange der Grillservice grillt
Die Glüxgefühl GmbH aus Berlin nennt für ein Sommerfest mit 60 bis 150 Gästen, Grillstationen und Buffet etwa 2 bis 4 Stunden. Vor dem ersten Gast heizt der Grillmeister an: Ein Holzkohlegrill braucht nach Grillfürst 25 bis 40 Minuten, ein Gasgrill 10 bis 15 Minuten. Ein Ratgeber für Grillen mit großen Gruppen empfiehlt, 1,5 bis 2 Stunden vor der Ankunft der Gäste zu starten.
Bei so langen Zeiten gilt eine Grenze für das Warmhalten. Das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit empfiehlt, erhitzte Speisen höchstens 3 Stunden bei mindestens 60 Grad stehen zu lassen. Wer 4 Stunden lang ausgibt, sollte deshalb in Portionen nachgrillen, statt alles auf einmal zu grillen und warm zu halten. Mehr zu Standzeiten lesen Sie im Artikel zu den Warmhaltezeiten für Speisen.
Ein Ratgeber für Gruppen bis 30 Personen nennt außerdem 30 bis 60 Minuten Warmhalten auf dem Warmhalterost und 1 bis 2 Stunden in der indirekten Zone des Grills. Für Ihr Fest heißt das: Vereinbaren Sie mit dem Grillservice einen Zeitplan, wann in Wellen gegrillt wird, und legen Sie die Essenszeit für alle Gäste fest, damit niemand hungrig wartet.
Welchen Platz der Grillservice vor Ort braucht
Eine feste Quadratmeterzahl nennt keine der geprüften Quellen. Deshalb fragen Sie den Grillservice nach dem Platzbedarf seiner Station und zeigen ihm den Grillplatz vorab auf einem Foto oder bei einem Ortstermin. Diese Anforderungen an den Ort nennt ein Ratgeber für Outdoor-Catering.
- Fester, trockener Boden, ideal sind Pflaster oder Asphalt. Auf einer Wiese geht es mit Vorsicht, Schlamm ist ein Problem.
- Eine Zufahrt, bei der der Lieferwagen nah an den Aufbauort kommt und die Tragestrecke kurz bleibt.
- Strom: Plancha-Grills, also Grillplatten aus Metall, ziehen viel Strom, und bei einem alten Sicherungskasten fliegt schnell die Sicherung. Bei Unsicherheit bringt der Caterer ein Stromaggregat mit.
- Wasser: Der Caterer bringt einen Wassertank mit. Ein Toilettenzugang für Team und Gäste muss trotzdem erreichbar sein.
- Platz für die Gäste, den Grill und bei Bedarf einen Pavillon gegen Regen.
Für die Größe des Grills gilt: Bei 15 bis 30 Personen empfiehlt Grillfürst einen sehr großen Grill oder einen zweiten Grill mit Plancha. Bei den 50 bis 200 Gästen eines Sommerfests fragen Sie den Grillservice, wie viele Grillstationen er aufbaut und wie viele Grillmeister dafür kommen. Eine Zahl dafür nennen die geprüften Quellen nicht.
Was Sie wegen Rauch und Nachbarn beachten
Ein bundesweites Grillverbot gibt es nicht. Die Regeln stehen in den Immissionsschutzgesetzen der Länder, und die Gerichte prüfen jeden Fall einzeln nach dem Gebot der Rücksichtnahme. Eine Belästigung liegt nach Angaben von bussgeldkatalog.org vor, wenn Rauchschwaden in Wohn- oder Schlafräume der Nachbarn ziehen.
Als Beispiele nennt das Portal zwei Urteile zu regelmäßigem Grillen im Garten. Das Amtsgericht Bonn erlaubte in den Sommermonaten einmal im Monat und verlangte 48 Stunden Vorankündigung, das Oberlandesgericht Oldenburg hielt vier Grillabende im Jahr für zumutbar. Ein einzelnes Sommerfest ist etwas anderes als regelmäßiges Grillen, die Urteile zeigen aber, wie ernst Gerichte Rauch nehmen.
Was bei Regen und Wind passiert
Bei Regen arbeitet ein Grillservice nach Angaben von Taste Frankfurt unter wetterfesten Pavillons weiter. Bei Sturm oder Dauerregen stimmen sich Caterer und Gastgeber individuell ab. Feste Grenzwerte für Wind oder Niederschlag nennt die Quelle nicht.
Deshalb sollten Sie diese Fragen schon beim Vertrag klären:
- Bringt der Grillservice einen Pavillon mit, oder stellen Sie einen? Wer baut ihn auf?
- Ab welchem Wetter grillt der Grillservice nicht mehr, und wer entscheidet darüber?
- Gibt es einen Ausweichplan, etwa eine Garage, ein Zelt oder einen Saal?
- Wer zahlt, wenn das Fest wegen des Wetters kürzer ausfällt oder abgesagt wird?
Schreiben Sie die Antworten in die Bestätigung. Dann müssen Sie am Festtag nicht am Telefon verhandeln, während schon die Gäste eintreffen.
Was BBQ-Catering pro Person kostet
Die drei BBQ-Pakete eines Berliner Anbieters kosten 34,89 Euro bis 54,89 Euro je Person, jeweils netto. Das Paket Classic liegt bei 39,89 Euro, die Burger-Station ebenfalls bei 39,89 Euro. Die Pakete gelten ab 40 Personen, die Burger-Station ab 25 Personen.
| Paket | Preis je Person | Ab wie vielen Personen |
|---|---|---|
| BBQ Smart | 34,89 Euro | ab 40 Personen |
| BBQ Classic | 39,89 Euro | ab 40 Personen |
| BBQ Premium | 54,89 Euro | ab 40 Personen |
| Burger-Station | 39,89 Euro | ab 25 Personen |
Die Preise stammen von einem einzelnen Anbieter in Berlin und dienen als Beispiel, nicht als Durchschnitt. In Ihrer Region können sie deutlich abweichen. Holen Sie deshalb mindestens zwei oder drei Angebote ein und lassen Sie sich in jedem die Menge in Gramm je Person und die Zahl der Grillmeister nennen. Dann vergleichen Sie Gleiches mit Gleichem.
Häufige Fragen
Wie viel Fleisch rechnet man pro Person beim BBQ-Catering?
Für ein Grillformat nennt die Glüxgefühl GmbH aus Berlin 250 bis 350 Gramm Fleisch je Gast, je nach Mix aus Wurst, Steak, Geflügel und vegetarischen Stücken. Für Kinder reichen nach Grillfürst 100 bis 150 Gramm. Fragen Sie im Angebot, ob die Menge Roh- oder Gargewicht meint.
Wie lange dauert das Grillen bei einem Sommerfest mit BBQ-Catering?
Ein Berliner Grillcaterer nennt für ein Sommerfest mit 60 bis 150 Gästen, Grillstationen und Buffet etwa 2 bis 4 Stunden. Dazu kommt das Anheizen vor dem ersten Gast, bei Holzkohle 25 bis 40 Minuten. Erhitzte Speisen sollen nach dem Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit höchstens 3 Stunden warm stehen, deshalb wird in Portionen nachgegrillt.
Was muss ich dem Grillservice bei einer Gartenfeier vor Ort bieten?
Der Grillservice braucht festen, trockenen Boden, eine Zufahrt für den Lieferwagen mit kurzer Tragestrecke und einen Platz für Grill und Pavillon. Wasser bringt er meist im Tank mit, für Strom bringt er bei Unsicherheit ein Aggregat mit. Ein Toilettenzugang für Team und Gäste muss trotzdem erreichbar sein.
Dürfen sich Nachbarn über Rauch bei einer Gartenfeier beschweren?
Ja, Rauch kann eine Belästigung sein, wenn er in Wohn- oder Schlafräume der Nachbarn zieht. Ein bundesweites Grillverbot gibt es nicht, die Regeln stehen in den Landesgesetzen, und Gerichte entscheiden im Einzelfall. Informieren Sie die Nachbarn vorher, stellen Sie den Grill entfernt von deren Fenstern auf und lassen Sie sich im Streitfall rechtlich beraten.
Was passiert mit dem BBQ-Catering bei Regen?
Bei Regen arbeitet ein Grillservice unter wetterfesten Pavillons weiter. Bei Sturm oder Dauerregen stimmen sich Caterer und Gastgeber individuell ab, feste Grenzwerte nennen die geprüften Quellen nicht. Klären Sie deshalb vorab schriftlich, wer den Pavillon stellt, ab wann nicht mehr gegrillt wird und wer bei einer Absage die Kosten trägt.
