Diese Preise verlangen Verleihbetriebe pro Teil
Die Preise unterscheiden sich je nach Anbieter. Ein Verleiher berechnet für Teller und Gläser 25 Cent pro Stück, für Besteck 20 Cent und für ein komplettes Kaffeegedeck 75 Cent. Ob Mobiliar wie Stehtische, Bänke oder Hussen einzeln oder als Paket für die ganze Feier berechnet wird, fragen Sie am besten beim Verleiher nach.
| Artikel | Preis pro Stück |
|---|---|
| Dessert- oder Speiseteller | 25 Cent |
| Wasser-, Wein- oder Sektglas | 25 Cent |
| Komplettes Kaffeegedeck | 75 Cent |
Zum Grundpreis kommt bei vielen Betrieben eine Reinigung hinzu, entweder pauschal im Preis enthalten oder gesondert berechnet, wenn Geschirr ungespült zurückkommt. Fragen Sie das vor der Buchung ab, denn ungespültes Geschirr kann die Reinigungspauschale schnell auf bis zu 50 Euro treiben. Ein Preisvergleich zwischen zwei Angeboten lohnt sich deshalb nur, wenn Sie Reinigung, Lieferung und Kaution jeweils gegenrechnen, nicht nur den nackten Preis pro Teil.
Wer haftet, wenn beim Fest etwas zerbricht
Mit der Übergabe der Leihware an Sie geht laut den Geschäftsbedingungen eines Verleihbetriebs die Verantwortung für Schäden, Verlust und Bruch auf Sie über. Das gilt selbst dann, wenn Sie kein eigenes Verschulden trifft. Beschädigte oder fehlende Teile werden zum Wiederbeschaffungswert abgerechnet, also zu dem Preis, den ein Ersatzstück heute kostet, nicht zum ursprünglichen Kaufpreis. Ein anderer Anbieter nennt für beschädigtes Geschirr mit eigenem Logo eine feste Wiederbeschaffungsgebühr von 5 Euro pro Teil.
Normale Gebrauchsspuren zählen dabei nicht als Schaden. Ein Verleiher stellt klar, dass materialtypische Abnutzung durch die Leihgebühr bereits abgegolten ist und nicht zusätzlich berechnet wird. Pauschale Ersatzbeträge für Bruch oder Verlust müssen nach denselben Geschäftsbedingungen schon vor Beginn der Miete schriftlich festgelegt werden, nicht erst bei der Rückgabe. Fragen Sie deshalb schon beim Bestellen nach einer solchen Liste, statt sich auf eine mündliche Zusage zu verlassen.
Manche Betriebe verlangen zusätzlich eine Kaution, die nach ordnungsgemäßer Rückgabe zurückerstattet wird. Klären Sie vor der Buchung, ob eine Kaution fällig wird, in welcher Höhe, und ob offene Forderungen direkt mit dieser Kaution verrechnet werden dürfen.
Was ein Partyservice üblicherweise mitbringt
Der Umfang unterscheidet sich stark zwischen einem reinen Lieferservice und einem vollen Partyservice mit Aufbau. Wer nur Speisen bestellt, bekommt meist Einweg- oder Leihschalen für die Speisen selbst, aber kein Geschirr für die Gäste. Erst ab einem Partyservice mit Aufbau gehört Geschirr für die Gäste meist automatisch dazu, wenn auch oft gegen einen Aufpreis pro Person.
- Teller, Gläser und Besteck für die vereinbarte Gästezahl, meist gegen Aufpreis pro Person oder Stück.
- Tischwäsche wie Decken oder Läufer, teils im Grundpreis enthalten.
- Mobiliar wie Stehtische, Bänke oder Hussen, je nach Verleiher einzeln oder als Paket.
- Ein mobiles Spülgerät vor Ort, damit weniger Geschirr für dieselbe Gästezahl gebraucht wird.
Fragen Sie bei der Bestellung, was im Grundpreis steckt und was als Zusatzposten dazukommt. Genau diese Aufteilung erklärt einen großen Teil der Preisunterschiede zwischen zwei Angeboten für dieselbe Feier.
Wie viel Geschirr Sie bestellen sollten
Als Richtwert reicht pro Gast ein Speiseteller, ein kleinerer Dessertteller, Besteck für den Hauptgang und Dessert sowie zwei bis drei Gläser für unterschiedliche Getränke wie Wasser, Wein und Sekt. Bei einem Fingerfood-Buffet oder einer Feier für 10 bis 20 Personen genügt oft weniger, weil viele Häppchen ohne Teller auskommen.
- Bestellen Sie 5 bis 10 Prozent mehr Teile, als Gäste kommen, als Puffer für Bruch und kurzfristige Zusagen.
- Zählen Sie Geschirr bei der Anlieferung gemeinsam mit dem Fahrer, nicht erst bei der Rückgabe.
- Notieren Sie beschädigte oder fehlende Teile sofort, am besten mit einem Foto, statt sich später auf die Erinnerung zu verlassen.
- Klären Sie den Rückgabetermin schon bei der Bestellung, damit die Reinigung oder Rücksortierung nicht unter Zeitdruck passiert.
Wer Geschirr zusammen mit einem warmen Buffet bestellt, sollte beides beim selben Betrieb anfragen, denn getrennte Lieferungen zu unterschiedlichen Zeiten erschweren den Aufbau ohne Personal zusätzlich.
Häufige Fragen
Was kostet es, Geschirr für eine Feier zu leihen?
Teller und Gläser kosten bei einem Verleiher 25 Cent pro Stück, Besteck 20 Cent und ein komplettes Kaffeegedeck 75 Cent. Ob Mobiliar wie Stehtische oder Bänke einzeln oder als Paket berechnet wird, fragen Sie beim Verleiher nach. Zusätzlich kann eine Reinigungspauschale anfallen, wenn Sie das Geschirr ungespült zurückgeben.
Wer haftet, wenn beim Partyservice Geschirr zerbricht?
Sobald der Betrieb Ihnen das Geschirr übergibt, tragen Sie die Verantwortung für Bruch und Verlust, auch ohne eigenes Verschulden. Beschädigte oder fehlende Teile werden zum Wiederbeschaffungswert abgerechnet, manche Betriebe nennen dafür feste Beträge pro Teil. Normale Gebrauchsspuren zählen nicht als Schaden und sind durch die Leihgebühr bereits abgedeckt.
Muss ich beim Geschirrverleih eine Kaution zahlen?
Bei manchen Betrieben ja, bei anderen nicht, das hängt vom jeweiligen Anbieter ab. Wird eine Kaution verlangt, erhalten Sie sie nach ordnungsgemäßer Rückgabe zurück, offene Forderungen können damit verrechnet werden. Fragen Sie die Höhe und die Bedingungen vor der Buchung ab, nicht erst bei der Übergabe.
Muss ich geliehenes Geschirr gespült zurückgeben?
Das kommt auf den Anbieter an, viele erlauben eine ungespülte Rückgabe gegen eine Reinigungspauschale. Diese Pauschale kann je nach Verschmutzung bis zu 50 Euro betragen. Klären Sie vor der Buchung, ob Reinigung im Grundpreis enthalten ist oder gesondert berechnet wird.
Bringt der Partyservice automatisch Geschirr und Mobiliar mit?
Nein, das hängt von der gebuchten Leistung ab. Ein reiner Lieferservice bringt meist nur Behälter für die Speisen mit, kein Geschirr für die Gäste. Fragen Sie deshalb, ob Teller, Gläser, Besteck und Mobiliar im Preis stecken oder dazugebucht werden müssen.
Wie viel Geschirr sollte ich pro Gast einplanen?
Rechnen Sie pro Gast mit einem Speiseteller, einem kleineren Teller für Dessert, dem passenden Besteck und zwei bis drei Gläsern für unterschiedliche Getränke. Bestellen Sie zusätzlich 5 bis 10 Prozent mehr Teile als Gäste kommen, als Puffer für Bruch und kurzfristige Zusagen. Bei einem reinen Fingerfood-Buffet genügt oft deutlich weniger, weil viele Häppchen ohne Teller gegessen werden.
